Gekränkt

Du hast Deinen Kopf auf meiner Schulter liegen,
kannst Deine Tränen nicht besiegen,

weil ich Dich verletzt,
hast Du mit Tränen mich benetzt,

und ich hab‘ den Schmerz verspürt,
der Dich im Herz berührt‘,

bin viel zu viel in mich gekehrt,
hab‘ Freude Dir damit verwehrt,

und kann gut versteh’n,
was Du in mir geseh’n,

kann’s Dir auch nicht verdenken,
aber bitte glaube mir, ich wollte Dich nicht kränken.