Motivation

… ist eine Summe an Motiven, ist Triebfeder und Emotion, die zu Leistung animieren, die Konstruktivität anregen, Impulse initiieren um am Ende ein Ergebnis zu erzielen und vorlegen zu können das klar fundiert und präzise untermauert ist.

Es ist wie die Assimilation bei Grünpflanzen, denen Nahrung aus der Erde gegeben wird, die mit Hilfe von Licht und Wärme zu Blattgrün umgewandelt wird. Mit dem Ergebnis, daß Knospen gedeihen, Triebe sprießen können und so das Leben und die Entwicklung fortschreitet.

Von Vorbildern angespornt, inspiriert durch deutliche Beweggründe, veranlaßt zum Vorwärtstreiben, zum in Gang bringen von gestellten Aufgaben, die zum blühenden Abschluß bringen und dem Ganzen durch die vorangegangenen Anregungen, dem Stachel der Initiativen, einen krönenden Abschluß zu bereiten.

So wie die Pflanze, der Strauch oder der Baum, Dank der Assimilation in der Lage sind dem Sinn ihres Daseins gerecht zu werden und Stolz sein können auf ihre prachtvolle Krone.

Ohne der aufmunternden, nahrhaften von den Elementen ausgelegten Basis ist ein über sich hinauswachsen einfach nicht möglich und das Gewächs wird halbwüchsig abgesägt.

Hoffnung

…so fern sie auch sein mag, ist identisch mit der Reinkarnation eines Wunsches zugleich die Metamorphose von Vergangenem oder Verlorenem wie auch die Apokalypse des zu Erreichendem. Der Weg den jeder Hoffende sucht zu gehen, an dessen wenn auch noch so fernem Ende, das liegt, das aus tiefstem Herzen man wiederholen, finden oder erarbeiten will. Was scheint wie weggespült von den Gezeiten, wie etwas für immer versunkenes im bedrohlichem Rachen eines tiefen Brunnenschachtes oder das unerreichbar kometenhaft Entlegene, ist das Ziel.

Mit unbändiger nicht enden wollender Zuversicht im verzerrten Spiegelbild der Realität das Warten auf ein, am kaum erkennbarem, im Nebel der Wirrnis eingetauchten Horizont, aufflackern oder glimmen eine Lichtes. Um diese kaum wahrzunehmende Dämmerung, noch meilenweit davon entfernt greifbar zu werden, erfährt dieser winzige Schimmer am Ende des Horizonts eine ideologische Umklammerung, hängend an einem Faden, dünner als der des Damoklesschwertes. Sie verhilft aber im Zustand geknechteter Niedergeschlagenheit zu ungeahnten Impulsen. Diese ausgelebt, inspirieren zu Denkmodellen, Philosophien und Gesinnungen die für eine relative Dauer die Echtheit des Seins im Enthusiasmus der Euphorie der bevorstehenden Aufhellung die Prioritäten auf der Skala der Zuversicht nach oben schnellen lassen.

Unter der unablässigen Betrachtung und der zuversichtlichen Erwartung an das Näherrücken des sich erfüllenden Wunsches, das Menschwerden oder sich zum Faktum konstituieren eines Traumes, das vor einem liegende faßbare Verlorenen und im Bewußtsein dessen dem ungelogenem, reinem, weißem Licht der erfüllten Erwartung inmitten zu sein speist den inneren Trieb sich weiter hinzugeben, Schmach angedeihen zu lassen, hinzunehmen, schmerzliche Gefühle zu ertragen, einzustecken, Emotionen zu unterdrücken, trotzdem zu verzeihen und gleichzeitig nicht den Glauben an das Ich zu verlieren.

Ehrgeiz

… ist wenn man dem Eifer nicht Einhalt gebieten kann, mit unermüdlicher Strebsamkeit dem zu bewältigendem Sachverhalt auf dem Grund gehen will oder muß. Man unaufhörlich mit regem Enthusiasmus und nahezu gierigem Tatendurst den Willen durchzusetzen drängt. Danach streben hinter Sinn und Zweck, eines Vorhabens, eines Planes oder eines Verlangens, mit letztem Einsatz und Energie zu kommen. Emsig, eifrig und mit riesigen Ambitionen und beflissener Betriebsamkeit die zur Diskussion stehenden Intentionen mit Fleiß in Schaffenslust umzusetzen. Mit regem Engagement und dem Vorhaben nach einer Vollendeten Erledigung der zur Durchführung überreichten Aufgabe beschäftigt, ist keine Ende abzusehen bevor das Tagwerk nicht makellos unter Dach und Fach ist.

Das ganze äußert sich, nach stundenlangen Sitzungen Brainstormings und Meetings und nach Aufgabe aller Mitwirkenden, zu fortgeschrittener, mitternächtlicher Stunde, sitzend im mitten von Unmengen an Papieren, in den Gedanken, des daran arbeitenden mutterseelen alleine im verlassenen Büro, in etwa so:

Der x-te Blick auf die Uhr — ich muß nach Hause gehen, nein, noch fünf Minuten, wo ist denn … ah, da ist es ja — eine Zigarette noch — vielleicht sollte ich mir noch Kaffee kochen? Nein, oder lieber doch, wo ist mein Taschenrechner? Das hab ich doch schon… nein, wieso stimmt denn das nicht? Das ist doch…, noch einmal von vorne — habe ich das nicht ohnehin gespeichert, mal sehen, ich rufe Hr. … — Blick auf die Uhr, der ist nicht mehr in seinem Büro um diese Zeit, vielleicht finde ich die Unterlagen im Sekretariat? Komisch wo sind die denn, na gut dann muß es eben ohne gehen — hab ich einen Denkfehler? Ich höre für heute auf, aber da war doch noch… bei der Gelegenheit könnt ich ja… nein zuerst muß das andere fertig sein, da fällt mir ein… so wird es gehen, wo sind denn jetzt wieder meine Zigaretten? Ist der Kaffee schon fertig? Kann es sein das ich von der falschen Seite zu rechnen begonnen habe? Nein… oder doch… dann eben umgekehrt, Rechner her, das Feuerzeug ist leer, gibt’s in diesem Hause keine Streichhölzer? Mir fehlt die siebente Seite dieser Aufstellung, es muß doch eine Kopie existieren, da ist sie! Wo war jetzt der Anfang, mir brennen die Augen, Schluß für heut… — wenn ich aber nun diese Zahlen mit diesen vergleiche? So geht’s… das hab ich doch schon einmal gerechnet, noch einmal, Ergebnis — wieder falsch, verd… bin ich wirklich so unfähig? Es muß! ahh…! Es muß ja falsch sein, anders herum — so wird es funktionieren, los! Zu letzten mal, stimmt! Fehlen nur noch die… nein ich brauche schlaf — was soll’s damit bin ich in ein paar Minuten fertig, letzte Zigarette, dann aber ab nach Hause, noch eine Seite kontrollieren, ja, — schaffe ich die Prozentauswertung noch? Mal sehen, was haben wir denn da alles? …!!

Ausgelaugt

Es läßt sich nicht in Worte kleiden, bin unfähig meine physische Verfassung niederzuschreiben. Tonnenschwer, so scheint es mir lastet der Druck auf meinen Schultern der an mich gestellten Forderungen, bestehend aus unverdaulichen Brocken die von der Obrigkeit ausgewürgt und auf mich ausgespuckt oder das von vorne herein erkennbar Ungenießbare, daß ohne es probiert zu haben ohne Umschweife mir zum Fraß vorgeworfen wird. Zornzerfressen und doch fiebernd vor Ehrgeiz nage, kaue, schneide, kratze und stechen ich an dem mir serviertem, drehe es, wende es und schaffe es trotz aller Bemühungen nicht die gestellte Aufgabe zu knacken. Bin am Ende. Habe um Urlaub angesucht. Bin erschöpft, möchte am liebsten davon laufen, weiß nicht wohin. Mein Leben, besser formuliert das Leben schlechthin, zieht ohne Anteilnahme meiner selbst an mir vorüber. Wie in Trance friste ich mein Dasein in der Firma die mich hintergeht, vernachlässigt, von oben herab behandelt und engstirnig, uneinsichtig und kompromißlos auf meine sehr wohl bescheidenen Wünsche mit Verachtung und Ignoration reagiert.

Wobei hier die Firma gleichzusetzen ist mit einer Einzelperson die, wie ich mit Gewißheit sagen kann, mit Argwohn davor erschauert von mir überflügelt oder durch meine Kompetenz entmachtet zu werden und mich deswegen mit unlösbarem konfrontiert um sich und jenen denen er verantwortlich ist vorführen zu können wie unfähig ich nicht wäre.

Skrupellose Machthaber spielen hemmungslos mit Einfluß und erbarmungslosen Mitteln um die eigene Stellung im Konzern zu festigen um weiterhin mit den Füßen nach unten treten zu können um der Unterdrückten einziges Kapital, die Arbeitskraft, schamlos auszunützen. Beim praktizieren dieser Funktion, die eigentlich als Bestimmung angesehen werden kann, handelt es sich einzig darum die Getretenen mit dem, der Außenwelt verborgen bleibenden, Kampf ums Überleben so außer Atem zu halten das kaum Zeit zum Verschnaufen bleibt und das neben diesem Ringen um Luft zusätzlich geschaffene Tagwerk wieder zu zerstören um die Eventualität einer Forderung von vorn herein im Keim zu ersticken.

Macht

…ist ein Stock, vielleicht ein Taktstock mit dem im demokratische Sinne zu dirigieren Gehör, vor allem das Zuhören, der Takt humanem Einklangs erforderlich sind, setzt voraus, daß er mit strenger Hand bedient wird ohne den Stock zu zerbrechen, ist somit Werkzeug zur Führung eines Orchesters, eines Heeres, der Belegschaft einer Firma oder aber auch nur einer einzelnen darstellenden Person.

Der den Stock nicht zu führen weiß bringt es nicht zu wege die zu Führenden zum harmonischen Einklang, zum Zusammenspiel in der gleichen Tonart zu einem vollendeten Gesamtwerk zu bewegen und er wird den Stock seinem Zweck entfremden, benutzt ihn zum Teil als Prügel der als solches ein Foltergerät ist das als erbarmungsloses Mittel zur Ausführung verwendet wird um der fehlenden Autorität Nachdruck zu verleihen und um den Willen Anderer zu übertönen um nicht nur gegen sie bestehen zu können, sondern sie nach seinen Noten tanzen zu lassen, sie zu seinen Handlangern zu degradieren während er die Ouvertüre zur Gewaltherrschaft einleitet die dem diktatorischen Dirigent Unsicherheit, Gemütskrankheit, Größenwahn bestätigt die in paranoiden Wahnvorstellungen enden kann.

Würde er den Stock als königliches Zepter tragen das ein Synonym ist für ein Dokument, daß dem Dirigenten die Fähigkeit der Tugend, der Gerechtigkeit und der Klugheit bescheinigt und die Führung des Stockes und somit seinen Einfluß auf Dritte rechtfertigt.

Der Ton den der Taktstock vorgibt macht die Musik, die verwirrend, grausam und laut sein, oder zielstrebig, melodisch und zum mitspielen anregen kann.

Ruhm

Je vielfältiger die Facetten, je feiner der Schliff, je lupenreiner das Wesen, je hochkarätiger, um so vielfältiger kann, was einem gegeben wird aufgenommen, in all den bunten schillernden Farben des Prisma reflektiert und wieder abgestrahlt werden.

Er ist gleich der Schönheit und der Anmutung des Brillanten, der auf eine fast gleichlautende Entstehungsgeschichte zurückblicken kann, der ebenso gerne gegeben wie genommen wird, sind beide aus einem Stoff der über ein sehr lange Zeitspanne hohen Druck ausgesetzt ist.

Nur wer dieser immensen Belastung Stand hält, allen äußeren Einflüssen trotzt, ankämpft gegen den unbarmherzigen Schmutz in dem man eingebettet liegt, verschmilzt mit dem Gedanken an das Ziel und Eins wird mit seinem, trotz allem lebendigem Umfeld, der der Willens ist Glanz und Glorie zu erreichen der wird eines Tages heraus gemeißelt aus dem hohlen, tauben Gestein, zurecht gefeilt, aufpoliert und ins Rampenlicht gestellt, daß einen durchströmt wie das Licht den Brillanten. Beginnend an der der Kallette, der jüngsten Stelle fließt es über die zahlreichen Facetten des Glanzes, berührt die Rundiste die ihn umspannt wie Dich die Beliebtheit und ergießt sich im farbenprächtigen Lichterspiel an der Tafel des Erfolges.

Unvergänglich ist er, so heißt es, wird es aber zu heiß um ihn so verbrennt er, nicht wie Holz oder Papier in flammender Glut deren Ruß und Asche zu Hauf’ verbleiben und ihre Spuren hinterlassen, nein, er beginnt zu zerspringen, zerfällt in sich und in seine ursprüngliche Substanz, löst sich, wie eine Tablette in einem Glas Wasser, in Nichts auf. Es verbleibt nicht die Spur eines Restes.

Ausgenützt

Es ist wie Sport oder ein Spiel das hauptsächlich gepflegt und betrieben wird von einer bestimmten Spezies von Menschen die unter dem Sammelbegriff Parvenü zusammengefaßt werden können. Meist haben diese Menschen eine durchschnittlich gute Position im Berufsleben durch speichellecken, kriechen und Freunderlwirtschaft erlangt, derer sie nicht gewachsen sind, können diese aber halten, durch das ausspielen der Machtposition den Untergebenen gegenüber die sich solcher Karrierehilfsmittel nicht bedienen wollen, weil sie einfach der Meinung sind, daß es die Arbeitsleistung sein sollte mit der man zu den gehörigen Ehren kommen wird. Eine riesige Schar, an Mitarbeitern aber sind die Bauern in diesem Schachspiel, die es zu ertragen haben, daß sie mit beißendem Spot, und Kraft der niedrigeren Stellung in der Hierarchie in gewisser Weise wehrlos sind und dies zum Anlaß genommen wird sie zu unterdrücken.

Diese reinste Willkür ist zu ertragen, nicht jedermann Willens und erfordert eine gute psychische Konstitution. Fehlentscheidungen sind nicht durch sachliche Argumente, belegbare Begründungen und vor allem anderen nicht durch Kompetenz vor der gewissen höheren Klientel erklärbar. So ist es bitterer Lohn, von bitterem, zerfleischendem Hohn unverfroren ausgenützt vor die Tür gesetzt und die mit Fleiß erarbeitete Korrektur an den vorgesetzten Emporkömmling weiter gegeben zu haben, in dem Bewußtsein, das Geschaffene wird pietätlos für sich verwendet und der erhaltene Dank ist das ironische Grinsen auf dem Gesicht des Diebes des gedanklichen Eigentums, wenn er sich mit Hilfe des erbeuteten Werkes wieder einmal selbst gut vermarkten konnte.

War es nicht entsprechend, ist man kaum in der Lage die bissig ätzenden Bemerkungen die man über sich ergehen lassen muß zu verkraften und versucht zukünftig noch besseres zu leisten, schraubt die eigenen Bemühungen ins übermenschliche um endlich zu gefallen, lechzend nach ein wenig Anerkennung, einem winzigen Wort des Dankes oder des Lobes. Obwohl, schon bald stellt sich heraus, daß die folgenden Gespräche schon schärfer und spitzzüngiger beginnen als die letzten geendet haben. Noch boshafter und spöttischer wird man behandelt und erkennt schlußendlich das es nicht die Leistung ist die einem auf der Karriereleiter eine Stufe aufsteigen läßt, sondern Gutwill oder Sympathie des dafür Verantwortlichen oder die Bedienung mancherlei anderer Hilfsmittel, dessen Benutzung aber für den Außenstehenden Rückschlüsse auf den Charakter solcher Personen ziehen lassen.

Unweigerlich stellt sich mir die Frage: Will ich Mitglied einer Art werden die ich abgrundtief verabscheue? Mich selbst verspotten und hinter meinem Rücken wissentlich das Hohnsprechen dulden? Will ich selbst zu einem kriechendem Heuchler werden, der versucht sich in der eigene Schleimspur rein zu waschen?

Kommandieren

Kommandiert wird von demjenigen der die Befehlsgewalt nicht nur besitzt, sondern auch skrupellos ausnützt. Daß er sich damit aber selber tief ins eigene Fleisch schneidet bemerkt er nicht. Er dirigiert seine Untergebenen wie einen Chor dem er vorsteht, beherrscht mit forschem Ton und diktiert seinen Willen. Ob sinnvoll oder -los ist nur von peripher Bedeutung, denn sein Geheiß ist Gesetz. Daß er mit den erlassenen Vorschriften nur die Abkapselung der Unterdrückten erreicht ist nicht essentiell, denn einzig das Anweisen von Geboten und das Vorschreiben von Auflagen stärkt das Ego des dominierenden Gebieters, der sich in seiner Welt des anordnen, lenken, lotsen und steuern, beim Erteilen von Auflagen wohl fühlt und sich in seiner paranoiden Scheinwelt in Sicherheit wiegt. Er erzielt damit keinerlei Erfolg, denn man kann Freundlichkeit nicht auferlegen, Kreativität nicht befehlen, einem gut eingespieltem Team nicht vorsitzen, auf keinem Fall gute Ideen leiten und schon gar nicht eine positive Einstellung reglementieren.

Weltanschauung

Menschen sind nicht beschränkt, idiotisch oder minderbemittelt, sie sind vielleicht nur ein wenig gutgläubig, naiv oder einfach nur ungebildet, ohne genügend Kenntnisse in der Sache.

Menschen sind auch nicht geistreich, begabt und begnadet, es ist oft nur der Vorteil des Welterfahrenen und Gebildeten, der durch finanziellen Vorteil kenntnisreicher geworden ist und Schüler von großen Gelehrten sein konnte.

Der sich sein Wissen redlich verdienen und mit spärlichen Mitteln hart erarbeiten muß, ist im Faktor Zeit im Nachteil, den er aber mit Talent und Reife wett machen kann.

So mancher, der von hoher Geburt, wird durch seinen anfänglichen Vorteil mit der Zeit engstirnig und borniert, glaubt der fähigere und kultiviertere zu sein, bildet sich nicht weiter, Tritt auf der Stelle und erkennt nicht, daß er Mangels Fortschritt verdrießlich und störend auf seine Umwelt wirkt. Es sei denn er bereichert sich mit Erfahrung die umzusetzen auch er lernen muß.

Während sich der Biedere unermüdlich übt den anderen in Scharfsinn zu übertreffen und sich mehr Wissen anzueignen bleibt er nicht auf der Stelle stehen, stillt seinen Wissensdurst unter Verwendung von dem einfachen Mittel der Frage, verharrt in seinem Bestreben wach zu sein und schlau zu werden.

Egal ob dämlich oder gescheit, ob schlicht oder hell es ist der Glaube an sich selbst an seine eigenen Fähigkeiten sich zu bilden, ob durch Gelehrte oder audiditaktisch.

Die Welt zu verstehen und das Leben zu meistern gilt es. Also die Art und Weise des Denkens zu lenken, eine Einstellung zu gewinnen, seine Gesinnung zu wissen, das alles in einem ideologischem System zusammenzufassen und eine eigene Meinung zu haben.

Philosophie ist keine Frage der Intelligenz, sondern des Verständnisses, Weisheit aber das alleinige Vorrecht des Alters.

Delegieren

…ist das Beauftragen oder das in Verwaltung geben von zur Ausarbeitung notwendigen Aufgaben an Mitarbeiter, die durch das betraut werden solcher Anforderung sich reich beschenkt und nicht abfällig behandelt fühlen. Im Gegenteil, sie wachsen mit der Ermächtigung zugeteilter Verantwortung die an sie abgegeben wird, geben gerne ihr Bestes und erreichen ausgezeichnete Ergebnisse. Plötzlich senden sie, durch das Ernennen zum Zuständigen, originelle Ideen, kreative Gedanken, phantasievolle Einfälle an weitere Mitarbeiter denen sie sich anvertrauen, berufen diese zu ihren Mitstreitern und händigen diesen gerne wertvolle Informationen aus, denen sie ohne dem überantworten von Pflicht niemals Achtung geschenkt hätten. Wie beim Wildwasserpaddeln, setzten sich plötzlich alle in den engen Raum eines frei schwimmenden Kanus, und stürzen sich voller Vertrauen in den Anderen, in ein gefährliches reißendes Abenteuer. Durch die überschäumende gegenseitige Unterstützung und den eisernen Zusammenhalt wird der Fehler des einzelnen ausgemerzt und in den ungestümen Fluten des Eifers ertränkt, denn alle miteinander wetteifern den gleichen Ziel entgegen. Sie detachieren Aufgabengebiete, verwalten die entstehenden Resonanzen, schicken die gesammelten Erträge an Geleistetem zurück an die übergeordnete Stelle, reichen Verspätetes nach und deputieren das Gesamtwerk an einer offen zugänglichen Stelle, wo es übersichtlich geordnet und für jedermann erreichbar ist. Denn, es sitzen alle in einem Boot.