Transparent

…sollen nicht nur die Zahlen, Kosten und die Ausgaben, also die finanzielle Situation der Firma, dargestellt werden, sondern auch die Aufgabenbereiche der im Konzern beschäftigten Personen. Das ist so zu verstehen, daß jeder Schilling ungetrübt im Kostenbericht veranschaulicht, andererseits auch jedwede Aufgabenbereiche und Entscheidungsinstanz bildhaft dargestellt werden. Dies betrifft alle Mitarbeiter, vom kleinen Mann im Arbeitskittel bis zum, im Maßanzug gekleideten, Top Manager und im speziellen deren Kosten. Denn schlußendlich sind es die in der mitte Stehenden die die Kosten des gesamten Betriebes erklären und deklarieren müssen. Kann wirklich jede Buchung kristallklar und greifbar gelesen werden, auch das Abendessen der Top Manager mit Gattin und Freunden und die Holzvertäfelung im Mercedes samt anderen Aufwendungen die nicht genau zuordenbar sind, werden also alle Kosten plastisch und wirklichkeitsnah ausgedrückt, dann besteht echte faßbare Transparenz.

Ob das Ziel einer klaren sauberen Buchhaltung die so hell und rein ist, daß sie lebensnahe Durchsicht aufzeigt, und ein Organigramm, daß figurativ aufzeigt wer wofür zuständig ist, wer welche Aufgabe zu erledigen hat und wer welche Entscheidung zu treffen hat jemals erreicht werden wird, solange sich die zitierte Heuchelei nicht nur in Worten sonder auch in Taten niederschlägt, bleibt abzuwarten.

Denn bis jetzt wurden Kosten vertuscht, Zahlen am Rande der Legalität verschoben und hinterher kurzerhand Lügen darüber verbreitet. Zuständig ist nachträglich allerdings niemand.

Nach außen hin durchscheint ein imaginärer Heiligenschein das Licht, in dem der neue Demel erscheint, das Kind als dessen Mutter Raiffeisen aufscheint, allerdings nur zum Schein, den der Demel bleibt der Demel, behaupten die scheinheiligen Direktoren.

Aber es scheint so als würde der Schein der trügen.

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