{"id":334,"date":"2011-01-18T15:39:41","date_gmt":"2011-01-18T14:39:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.philodex.net\/blog\/?p=334"},"modified":"2011-01-18T15:39:41","modified_gmt":"2011-01-18T14:39:41","slug":"intrigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/intrigen\/","title":{"rendered":"Intrigen"},"content":{"rendered":"<p>&#8230;werden m\u00fcndlich in die Welt gesetzt, verbreiten sich mit rasender Geschwindigkeit und erreichen eine breit gef\u00e4cherte Zuh\u00f6rerschaft, die sich zum Leidwesen der Betroffenen kurzfristig daran erfreut wie Unfrieden gestiftet wird und sich an der Verzweiflung und dem \u00e4rger des Opfers erg\u00f6tzen.<\/p>\n<p>Sie besteht deshalb aus dem gesprochenen Wort, weil f\u00fcr die schriftlich verfa\u00dfte die Belegbarkeit durch die Signatur des Verfa\u00dfers ver\u00e4terisch auf denselben wirken w\u00fcrde, wobei sich der b\u00f6sartig verbale Akt mittels der sich schnell verfl\u00fcchtigenden Schallwellen fortpflanzt derer habhabft keiner werden kann und der zus\u00e4tzlichen nachteiligen Eigenschaft unterliegen eine winzige Lebensdauer \u00e4quivalent der des Schalls zu haben, verfl\u00fcchtigen sich in der Tiefe des Raumes hohler K\u00f6pfe, denn nur diese sind empf\u00e4nglich f\u00fcr derartige Verschw\u00f6rungen, und verlieren sich durch die riesige Zuh\u00f6rerschaft im Desinteresse der Normalit\u00e4t.<\/p>\n<p>Selbst im Falle der mehrfach wiederholten Versuche arglistige Gemeinheiten an den Mann zu bringen verfliegt sich die im Schall Verborgene, basierend auf dem Wissen um die Vervielf\u00e4ltigung, in der Weite des berechtigten Zweifels.<\/p>\n<p>Trifft sie das angestrebte Ziel das ein widerstandsf\u00e4higer Betroffener ist, also auf ein un\u00fcberwindliches Hindernis, prallt sie ab, es entsteht ein Echo und k\u00f6nnte unmittelbar auf den Intriganten selbst mit unverminderter H\u00e4rte erreichen der kindlich, naiv von nichts Wissende, pl\u00f6tzlich unschuldig zum Handku\u00df gekommene, zerflie\u00dft dann in seiner leidvollen Opferrolle und vergeht in Selbstmitleid inmitten der Zuh\u00f6rerschaft die sich dann nicht mehr das Maul zerrei\u00dft sondern er ist der \u00e4rger des Verursachers selbst der zur Belustigung der Allgemeinheit beitr\u00e4gt, dem keine helfende Hand gereicht wird, denn eigentlich ist nichts passiert, zumindest nichts sichtbares, greifbares oder nachweisliches.<\/p>\n<p>Gesprochenes verfliegt, geschriebenes bleibt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;werden m\u00fcndlich in die Welt gesetzt, verbreiten sich mit rasender Geschwindigkeit und erreichen eine breit gef\u00e4cherte Zuh\u00f6rerschaft, die sich zum Leidwesen der Betroffenen kurzfristig daran erfreut wie Unfrieden gestiftet wird und sich an der Verzweiflung und dem \u00e4rger des Opfers erg\u00f6tzen. Sie besteht deshalb aus dem gesprochenen Wort, weil f\u00fcr die schriftlich verfa\u00dfte die Belegbarkeit &hellip; <a href=\"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/intrigen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eIntrigen\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-334","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-antipode"],"aioseo_notices":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/334","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=334"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/334\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=334"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=334"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=334"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}