{"id":350,"date":"2011-09-26T15:42:54","date_gmt":"2011-09-26T14:42:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.philodex.net\/blog\/?p=350"},"modified":"2011-09-26T15:42:54","modified_gmt":"2011-09-26T14:42:54","slug":"buchstabenspielereien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/buchstabenspielereien\/","title":{"rendered":"Buchstabenspielereien"},"content":{"rendered":"<p>Man nehme die Buchstaben eines Wortes, werfe sie in einen Topf, sch\u00fcttle sie gut durch, werfe sie wieder auf den Tisch und setze sie neu zusammen. Schon ist es ein neues Wort, ein sogenanntes Anagramm.<\/p>\n<p>z. B.: BLAU &#8211; LAUB, SCHEU &#8211; SUCHE<\/p>\n<p>Bei genauerer Betrachtung ergeben sich auch andere M\u00f6glichkeiten. N\u00e4mlich, neue W\u00f6rter zu bilden die sinnverwandt mit dem Wort sind, so da\u00df Inhalt und Sinn des Wortes gleichbleibt oder aber zus\u00e4tzlich verdeutlicht und veranschaulicht was mit dem urspr\u00fcnglichen Wort gemeint ist.<\/p>\n<p>z. B.:<\/p>\n<p>ADOLF HITLER &#8211; FOLTER HILDA<br \/>\nEROS RAMAZZOTTI &#8211; O, MOZART SEI ZART<br \/>\nBUCHSTABEN + SPIELEREIEN &#8211; LERNEN HEISST UEBE ABC + PI<\/p>\n<p>Werden die Buchstaben eines Wortes mehrfach genommen so ergibt sich eine F\u00fclle von Buchstaben die eine kleine Geschichte erz\u00e4hlen k\u00f6nnen. Auf diese Art und Weise sind Meister dieses Spieles in der Lage die Nachricht eines einzigen Wortes in Form einer Anekdote quasi durch die Blume an den Empf\u00e4nger der Nachricht weiter zu geben. F\u00fcr den Betrachter hingegen wird es immer schwieriger das urspr\u00fcngliche Wort zu erkennen.<\/p>\n<p>So k\u00f6nnen Fragmente einer Wahrheit variabel miteinander verbunden werden, deren Kern stimmt, der Sinn der Aussage aber erst durch die L\u00f6sung des R\u00e4tsels zu Tage gef\u00f6rdert wird.<\/p>\n<p>z. B.: 5x das Wort &#8222;Buchstabenspielereien&#8220; k\u00f6nnte folgende Anweisung ergeben:<\/p>\n<p>Riesen ABC Cup<br \/>\nBuchstaben schieben erlaubt heisst es.<br \/>\nTip: Uebe Spiel erlernen baue besseren Inhalt.<br \/>\nEi, ei, ich lieb eben s&#8217;neppen.<\/p>\n<p>Ebenso kann man mit den Akrostichen Nachrichten an Personen weitergeben. Ein Text oder ein Gedicht teilt etwas mit und die Person die betroffen ist, ergibt sich aus den Anfangsbuchstaben oder den Endbuchstaben. Es kann auch der jeweils 2, 3 oder 4 Buchstabe jeder Zeile sein.<\/p>\n<p>Bin auf der Welt.<br \/>\nIch will verdienen Geld.<br \/>\nCitronen haben keinen Wert.<br \/>\nHabe mehr begehrt.<br \/>\nLerne, wie komm ich nach vor.<br \/>\nEhre ist nicht mein Ressort.<br \/>\nRasch nach oben, rasch nach vor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man nehme die Buchstaben eines Wortes, werfe sie in einen Topf, sch\u00fcttle sie gut durch, werfe sie wieder auf den Tisch und setze sie neu zusammen. Schon ist es ein neues Wort, ein sogenanntes Anagramm. z. B.: BLAU &#8211; LAUB, SCHEU &#8211; SUCHE Bei genauerer Betrachtung ergeben sich auch andere M\u00f6glichkeiten. N\u00e4mlich, neue W\u00f6rter zu &hellip; <a href=\"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/buchstabenspielereien\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eBuchstabenspielereien\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-350","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-antipode"],"aioseo_notices":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/350","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=350"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/350\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=350"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=350"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.philodex.com\/lit\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=350"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}